Wir gestalten die Zukunft: Katholische Sozialstation Friedrichshafen startet als gGmbH mit neuen Perspektiven für Pflege und Tagesbetreuung

Zum 1. Januar 2026 ist die Katholische Sozialstation Friedrichshafen in die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) übergegangen, ein strategischer Schritt, der die Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit der Einrichtung für kommende Aufgaben stärkt. Trotz der rechtlichen Neuausrichtung bleibt der gelebte Auftrag unverändert: Menschen in allen Lebensphasen mit professioneller, christlich geprägter Pflege und Unterstützung zur Seite zu stehen.

„Dieser Wandel bedeutet für uns vor allem eines: Mehr Gestaltungsspielraum für die Pflegequalität vor Ort“, erklärt Geschäftsführer Klaus Stuhlmüller. „Wir bleiben nah bei den Menschen und entwickeln unsere Angebote konsequent weiter.“

Drei Einzugsbereiche – Ein gemeinsames Versorgungsnetz

Die Sozialstation ist mit ihren Teams in den drei Einzugsbereichen „Stadt“, „Land“ und „See“ aktiv und damit breit in der Region vertreten. Zu den Orten zählen u. a. Friedrichshafen, Ailingen, Berg, Oberteuringen, Fischbach, Manzell, Unterraderach, Schnetzenhausen, Windhag, Seemoos, Bitzenhofen, Efrizweiler, Spaltenstein, Kluftern, Markdorf mit Umgebung und Immenstaad am Bodensee.

„Ich schätze an unserer Arbeit besonders den direkten Kontakt zu den Menschen in unserem Gebiet“, sagt Pflegedienstleiter Maximilian Bosch (Einzugsbereiche Stadt & See). „Jeder Tag bringt neue Begegnungen und gerade die Vielfalt unserer Klientinnen und Klienten macht unsere Tätigkeit so wertvoll.“

Auch Pflegedienstleiter Chris-Roman Köhne (Einzugsbereiche Land & See) betont die Bedeutung der regionalen Präsenz: „Unsere Teams bringen Unterstützung in die kleineren Ortschaften ebenso wie in die Stadt, das schafft Vertrauen und Kontinuität in der Versorgung.“

Leistungsangebot aus einer Hand

Die Katholische Sozialstation begleitet Menschen mit einem umfangreichen Leistungsportfolio in ihrer häuslichen Umgebung:

  • Grund- und Behandlungspflege, z. B. Hilfe bei Körperpflege, Mobilisation, An- und Auskleiden oder medizinisch verordnete Maßnahmen
  • Hauswirtschaftliche Unterstützung, z. B. Lebensmittelversorgung, Putzen, Wäschepflege
  • Schulung und Beratung für pflegende Angehörige
  • Nachbarschaftshilfe und soziale Begleitung
  • „Essen auf Rädern“ – Versorgung mit warmen Mahlzeiten
  • Betreuungsgruppen für Menschen mit Unterstützungsbedarf und zur Entlastung pflegender Angehöriger

„Unsere Unterstützung richtet sich an alle Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen, unabhängig von Herkunft oder Konfession“, erläutert Einsatzleiterin Grit Schubert, die bei „Essen auf Rädern“ und der Nachbarschaftshilfe eine zentrale Rolle einnimmt.

Blick nach vorn: Tagespflege als neues Angebot

Ein weiterer Schwerpunkt für die kommenden Jahre ist der Ausbau des Dienstleistungsangebots. Gemeinsam mit kommunalen Partnern und Planungsteams arbeitet die Sozialstation derzeit an der Einrichtung einer Tagespflegeeinrichtung vor Ort. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen neben der häuslichen Versorgung ein tagesstrukturierendes, betreutes Angebot in Gemeinschaft zu bieten mit gezielten Aktivierungs- und Unterstützungsangeboten.

„Die Tagespflege wird eine wertvolle Ergänzung unseres bestehenden Leistungsangebots sein“, sagt Pflegedienstleiter Bosch. „Sie entlastet Angehörige und schafft zugleich neue Räume für Begegnung und Lebensqualität.“

Wir freuen uns sehr, diesen zukunftsweisenden Schritt gehen zu dürfen!

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